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03.05.2017, 20:54 Uhr | Kristian Stelse
Bundestagskandidat steht Rede und Antwort
Jens Koeppen zu Gast bei den 13. Eberswalder Bürgergesprächen der CDU Eberswalde

Die Eberswalder CDU lud am Dienstag, den 2. Mai 2017, zu ihren 13. Eberswalder Bürgergesprächen. Der Eberswalder CDU-Vorsitzende Danko Jur begrüßte dabei als Gesprächspartner den Bundestagsabgeordneten und CDU-Direktkandidaten zu den Bundestagswahlen Jens Koeppen. „Die Bundestagswahlen rücken näher und der Wahlkampf beginnt langsam. Heute Abend wird uns unser Direktkandidat für den Wahlkreis Uckermark/ Barnim I Jens Koeppen seine Positionen und sein Wahlprogramm vorstellen und im Anschluss natürlich für weitere Fragen zur Verfügung stehen“, erklärte Jur in seinen Begrüßungsworten.

Jens Koeppen hatte ein auf inhaltliche Schwerpunkte ausgerichtetes Wahlprogramm mitgebracht. Darin steht, dass er sich „als Interessenvertreter meines Wahlkreises, als Türöffner, Ratgeber und Dienstleister für die Bürger“ versteht. Dieses Wahlprogramm enthielt dann auch einige Punkte, die für die Menschen in der Region auch fassbar sind. Schwerpunkte sieht er für sich unter anderem in den Bereichen Energiepolitik, Digitalisierung und Verkehrsinfrastruktur. „Ich werde mich auch weiter für den Bau der B167 neu einsetzen und Druck machen. Das Land muss es endlich schaffen hier für Baurecht zu sorgen. Das Geld des Bundes steht bereit“ erklärte er in seinen Einführungsvortrag. Als Vorsitzender des Bundestagsausschusses Digitale Agenda liegt ihm der weitere Breitbandausbau sehr am Herzen. „Ich freue mich, dass es gelungen ist dafür entsprechende Gelder aus dem Bundeshaushalt zur Verfügung zu stellen, von denen auch der Barnim profitiert. Trotzdem müssen die Anstrengungen hier weitergehen, denn die Digitalisierung ist der Wachstumsfaktor Nummer 1 in den kommenden Jahren“, so Koeppen weiter.

Danko Jur (l.) und Jens Koeppen

Die derzeitige Förderpolitik zur Windenergie sieht er sehr kritisch. Er antwortete auf eine Bürgernachfrage: „Wir brauchen ein Ausbau-Moratorium für Windenergie. Jedes Bundesland hat ein eigenes Energiekonzept und eigene Interessen. So kann man kein einheitliches Vorgehen hinbekommen. Und ohne Leitungen zum Transport der Energie, gegen Neubauvorhaben solcher Leitungen wird vor Ort ja oft geklagt, kann das alles nicht funktionieren. Der Zubau von Windrädern darf so lange auch nicht mehr subventioniert werden. Und ich bin ganz klar für Mindestabstände von Windrädern zu Wohnbebauung beim 10fachen der Nabenhöhe der Windräder.“

Auch wenn es nicht unbedingt zur Bundespolitik gehört, will sich Jens Koeppen auch weiterhin für die Eigenständigkeit der Landkreise Uckermark und Barnim einsetzen. „Diese Kreisgebietsreform wirkt sich natürlich auch stark auf die Bürgerinnen und Bürger in meinem Wahlkreis aus. Es gibt bessere Wege für zukunftsfeste Verwaltungen, wie zum Beispiel interkommunale Zusammenarbeit. Da benötigt man diese Reform nicht“, sagt Jens Koeppen während der Bürgergespräche. „Derzeit wird eine Gespensterdebatte zum künftigen Kreissitz eines eventuellen Kreises Barnim/Uckermark geführt, um von anderen Dingen abzulenken. Wenn die Kreisreform kommt, dann ist es bereits in Stein gemeißelt, dass Eberswalde in einem neuen Kreis Kreisstadt wird“ erklärt er auch einige Hintergrunddetails.

Am Ende der rund 90minütigen Veranstaltung zieht Danko Jur ein positives Fazit. „Ich denke wir sind mit Jens Koeppen bei der anstehenden Bundestagswahl im Wettbewerb mit den anderen politischen Parteien sehr gut aufgestellt. Er hat unter anderen mit seinem Einsatz für die B167 neu sowie die Havel-Oder-Wasserstraße und für den Finowkanal gezeigt, dass er sich für unsere Region einsetzt und etwas bewegen kann. Wir wünschen ihm für den Wahlkampf viel Erfolg und werden ihn mit aller Kraft unterstützen“, so Jur in seinem Schlußwort.